Servus! Wir sind’s wieder. Und heute haben wir das Thema „Duplicate Content“ im Gepäck! Was soll das sein und ist es schlimm, wenn man sowas hat? Falls ja: wie findet man das Problem und vor allem: wie wird man diesen duplicate Content möglichst schnell und effektiv wieder los? Fragen über Fragen…

In diesem Beitrag klärt Potential mal wieder auf 😊

Was ist Duplicate Content?

Duplicate Content kommt (mal wieder) aus dem englischen und bedeutet „Doppelter Content“. Also Inhalte, Texte einer Seite, die es irgendwo – extern oder intern GENAU SO aus den unterschiedlichsten Gründen schon gibt. Quasi wie früher in der Schule, wenn die Hälfte der Klasse die gleiche Hausaufgabe hatte, aber einige Kinder schlau genug waren, Sätze so umzuformulieren, dass es nicht auffällt. Die Hausaufgaben der Kinder, die die Sätze umformulierten, wären, wenn es um unseren Duplicate Content geht, völlig in Ordnung. Für die Lehrer*innen natürlich nicht, ist klar. Duplicate Content ist also: Gleicher Inhalt von unterschiedlichen Quellen. Wissen wir jetzt also, was doppelter Content ist. Doch wie kommt es dazu?

Ursachen von Duplicate Content

Doppelter Content kann ganz unterschiedliche Ursachen haben. Einige davon können sein:

  • Der Inhalt einer Website wird unter verschiedenen Domains angezeigt
  • Eine Website ist international unterwegs und gibt Inhalt auf der gleichen Sprache aus. Zum Beispiel gibt es eine Website, die drei Bereiche hat: Deutschland, Österreich und Schweiz. (Ja, auch wenn die Sprache die gleiche ist, gibt es das zum Beispiel bei Dienstleistungsunternehmen mit verschiedenen Standorten, Telefonnummern etc.) Werden hier Inhalte beispielsweise in Form von Blogbeiträgen für alle Bereiche gleichermaßen veröffentlicht, so entsteht 1:1 der gleiche Content.
  • Inhalte werden illegal kopiert und weiterverkauft. Also: Contentklau. Bei Contentklau sollte der vom Klau Betroffene sofort handeln und denjenigen, der sich den Inhalt illegal angeeignet hat, bitten, diesen zu löschen oder mit einer entsprechenden Zitation zu versehen. Sollte das nicht helfen, kann mit einer Abmahnung gedroht werden. Außerdem kann man sich über die Google Search Console an Google wenden und die entsprechenden Seiten melden.

Was für Probleme kann doppelter Content bereiten?

Wie cool finden wir es im Alltag, wenn uns jemand 1:1 kopiert und dabei so tut, als wäre alles die eigene Idee gewesen? Gar nicht so cool. Und so geht es Google auch. Google kann duplicate Content überhaupt nicht leiden und straft Seiten bzw. Websitebetreiber ab, indem er die Seiten im Ranking zum Beispiel herabsetzt. Daher merken wir uns: Wollen wir keine Probleme bekommen und nicht riskieren im Ranking herabgesetzt zu werden, produzieren wir absolut einzigartigen Content! Denn das liegt in unserer Hand.  

Wie findet man duplizierte Inhalte auf seiner Website?

Um versehentlichen duplicate Content auf seiner eigenen Website zu finden, hat man mehrere Möglichkeiten.

Nummer 1: Man findet durch Zufall und Glück die betroffenen Seiten.

Nummer 2: Die Google Search Console bietet die Möglichkeit doppelten Content auf der eigenen Seite zu finden und entsprechend zu handeln.

Nummer 3: Durch verschiedene OnPage Tools wie beispielsweise Ryte. Hier kann man ebenfalls einsehen, ob es doppelten Content auf der eigenen Website gibt.

Hat man DC auf seiner Website gefunden, muss man nicht sofort drastisch handeln und eine der Seiten löschen bzw. den Inhalt dieser. Hier reicht es mit einem sogenannten Canonical-Tag zu arbeiten.

Was ist der Canonical-Tag?

Der Canonical-Tag oder auch Canonical-Link ordnet sich dem Original unter und sagt Google: „Hey, ich bin die Kopie von der Hauptversion X. Indexier mal bitte nur die Hauptversion und wenn ich für die Kopie hier Signale für Rankings bekomme, übertrag die bitte auf die Hauptversion.“

Wie kann man Duplicate Content vermeiden?

Wir wissen jetzt, dass doppelter Content gar nicht mal so gut ist und was man machen kann, wenn man ihn auf seinen oder auch fremden Seiten gefunden hat. Doch wie vermeidet man ihn?

An der Stelle können wir eigentlich nur eins sagen: Gar nicht erst entstehen lassen. Solang man jederzeit uniquen Content für seine Texte produziert und im Fall der Fälle mit dem Canonical-Link, oder bei übersetzen oder internationalen Seiten mit hreflang-Auszeichnung arbeitet, ist man zumindest intern immer auf der sicheren Seite.

Kurzer Exkurs zu hreflang-Auszeichnungen:

Die hreflang-Auszeichnung bzw. das hreflang-Attribut hilft Google dabei, die Architektur mehrsprachiger Websites zu verstehen und sorgt gleichzeitig dafür, dass Besucher der Seite für ihren Standort relevante Inhalte gezeigt bekommen. 

So, das war’s an der Stelle erst mal von uns! Hier entlang geht es zu unserem letzten Blogbeitrag 😊

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